Laut einem Bericht des Korrespondenten von Abna sagte Daniel Katz, Erster Vizepräsident des IWF, bei der Veranstaltung „Future of Finance“ des Milken-Instituts in Washington, dass die Weltwirtschaft vor der jüngsten Verschärfung der Spannungen im Persischen Golf auf einem stabilen Wachstumspfad lag, die aktuellen Entwicklungen jedoch neue Unsicherheiten geschaffen haben. Katz merkte an, dass die wirtschaftlichen Folgen dieses Konflikts von dessen Dauer und Schwere abhängen und verschiedene Faktoren, einschließlich Inflation und Wirtschaftswachstum, beeinflussen können.
Er fügte hinzu, dass der IWF die direkten Auswirkungen des Krieges auf die Region, einschließlich Schäden an der Infrastruktur und Störungen im Tourismus, Transport, in der Produktion und bei Energieanlagen, prüfen wird. Langfristige Störungen auf den Energiemärkten, insbesondere die mögliche Schließung der Straße von Hormus, könnten ernsthafte wirtschaftliche Folgen für Länder haben, die von Ölexporten abhängig sind.
Dieser IWF-Beamte verwies auch auf den jüngsten Anstieg der Öl- und Erdgaspreise sowie die durchschnittlichen Zinssätze und sagte, dass die Märkte das Risiko steigender Energiekosten und Inflation bewerten. Er betonte, dass wenn der Anstieg der Energiepreise vorübergehend ist und die Inflationserwartungen stabil bleiben, die Zentralbanken diesen Schock bewältigen könnten. Ein anhaltender Energieschock jedoch, der die Inflationserwartungen destabilisiert, könnte eine Reaktion der Geldpolitik auslösen, und die Zentralbanken werden wahrscheinlich mit Vorsicht vorgehen und ihre Richtlinien an die Bedingungen anpassen.
Internationaler Währungsfonds: Spannungen im Persischen Golf haben den globalen Anstieg der Inflation verstärkt
Der Erste Vizepräsident des Internationalen Währungsfonds (IWF) erklärte, dass die Verschärfung der Konflikte im Persischen Golf neue Unsicherheiten für die Weltwirtschaft geschaffen hat.
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